Vom 19.06.2005 bis 31.07. 2005 zeigt das
Niederrheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer die Ausstellung
„FLOAT Arbeiten aus GLAS“ von Klaus U. Hilsbecher aus Düsseldorf.
· float = sich auf der Oberfläche einer Flüssigkeit befinden ohne einzusinken.
Floatglas ist ein Material das mir am Anfang volle Entscheidungsfreiheit läßt. Bei absoluter Transparenz ist es farblos oder monochrom. Wie ein unbeschriebenes Blatt nimmt es Gedanken und Absichten auf, folgt ihnen oder verweigert sich, im Arbeitsprozess entsteht ein Geben und Nehmen, eine Beziehung deren Entwicklung ungewiß ist.
Ein großer Teil der Arbeiten die in dieser Einzelausstellung gezeigt werden sind aus weißem, grünem, oder blauem Floatglas. Neben Objekten, Installationen und autonomen Glasbildern von 1998 2005 sind neue großformatige Wandarbeiten zu sehen.
Ab 2005 erweitert sich die formale Sprache meiner Objekte.
Durch die Schichtung von Elementen übereinander werden neue Formen möglich. Obwohl die Inhalte geometrisch abstrakt sind, entstehen Bezüge zu Formen, die von unserer Wahrnehmung assoziiert werden.
Die Form gewinnt an Bedeutung.
Die Themen Licht und Raum sind wie bisher vertreten, werden aber durch die Textur der Oberflächen von der Struktur bis zur Malerei verändert, von lichtdurchlässig bis reflektierend reicht die Skala.
Neben monochromen entstehen auch farbige Arbeiten.
Besuchen sie die Homepage www.glaskunst-nrw.org